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Weil die Erfahrungen, die man beim Shindou macht, so vielfältig und zum Teil auch schwer zu beschreiben sind, habe ich TeilnehmerInnen gebeten, einen kleinen Text darüber zu schreiben, was Ihnen an der Arbeit gut tut……


Jutta G., Erzieherin 3.1.2021

Liebe Denise, 

hier meine Versuche, etwas zu deiner Anfrage beizutragen:
– Sieht von außen aus wie Gymnastik, ergänzt mit Atem- und Meditationsübungen, 
– fühlt sich von innen an wie ein Erkunden und Öffnen aller Körperregionen ( die man  zum Teil vorher noch gar nicht unbedingt kannte),
– bringt den Geist /die Gedanken für Momente, oder auch länger, zu einem Gefühl tiefen Friedens,
– das alles vermittelt von einer versierten, suchenden, quicklebendigen, ernsthaften und authentischen Shindou-Meisterin (nämlich du)
Weitere Überlegungen warum Shindou
– weil es immer wieder einen überraschenden Zugang zum eigenen Körper eröffnet
– weil es einfach gut tut, sich darauf einzulassen, auch wenn es manchmal anstrengend ist
– zur Zeit (Corona!) eine besonders willkommene Bereicherung die allabendlichen Treffen online, die dem Tag eine gewisse Struktur geben

Andrea H., Bauingenieurin 4.1.2021

Liebe Denise, hier eine / meine  kleine „Selbsterfahrung-Sammlung“:

  • wenn ich aufmerksam dabei bin, kann ich körperliche Zusammenhänge deutlich wahrnehmen, auch sehr feinstofflich..  (…wenn auch nicht physisch erklären, WAS Genau sich da abspielt  ->   z.B. nach der „9ner Atmung“ fällt die Ki Atmung ganz wesentlich leichter oder ein Lächeln in irgendeine Körperteilrichtung, lässt den ganzen Körper teilhaben etc.),
  • nach den manchmal etwas unkonventionellen Schnaub-, Stöhn- und Vielerlei-Übungen, kann ich viel deutlicher das Heben und Senken meines „Zwergenfells“ überhaupt erst wahrnehmen  (… weil davor, gefühlt, „eingefroren“),
  • könnte süchtig machen, wenn sich ein Gefühl völliger Leichtigkeit in der Meditation einstellt, verbunden mit einer gefühlten „Unverletzbarkeit“ und nahezu Auflösung mit der Umgebung…   …in solchen Momenten ist schier ALLES ganz in Ordnung ..  .. ein spezielles Glücksgefühl  (..klappt ja auch nicht immer, ..was auch nicht schlimm ist, da ich keinen Leistungsdruck empfinde)
  • ..na und ich nehme daran teil, weil es mir meist fühlbar gut tut und ich mich „hinterher“ entspannter und irgendwie freier fühle (körperlich, wie geistig),
  • Zudem ist die Methodik ja relativ einfach, wenn man / frau sich drauf einlassen kann. Es sind keine überdurchschnittlichen Kenntnisse und körperlichen Fähigkeiten erforderlich,
  • Und es geht auch mal ohne Deine Anleitung (..wenn auch schöner mit !)

Anne B., Krankenschwester 4.1.2021

Liebe Denise,
Hier ein paar Worte über die Shindoustunden und was es für mich bedeutet.

Ich kannte Schindou vorher nicht, habe vorher noch nie etwas davon gehört und ich bin durch eine liebe Freundin darauf aufmerksam gemacht worden. Sie hat die Tür bei mir geöffnet.
Ich bin jetzt seit guten 6 Wochen dabei und kann definitiv sagen, dass ich mich auf die Abende freue. Ich tue in dieser Zeit etwas für mich, lerne meinen Körper und meine Atmung besser kennen und merke wie ich ruhiger werde und Energie tanken kann und lerne diese besser zu nutzen. Ich fühle mich nicht mehr ganz so ausgelaugt, was mit 2 Kindern und Berufstätigkeit nicht immer einfach ist und man oft an seine Grenzen kommt.
In der jetzigen Coronapandemie helfen mir die Onlinestunden mich in dieser Zeit auf mich zu konzentrieren, Ruhe zu finden und das aufzuarbeiten, was gerade anliegt und etwas für mich zu tun, sicherer zu sein und auf jeden Fall in dieser besonderen Zeit nicht “allein.“


Elmer J. Kunstschaffender  5.1.2021

Ich bin erstaunt über die Entdeckung, wie viel Raum in meinem Körper ist.

Die inneren, oft anders als im „Normalalltag“ gespürten Bewegungen tun mir sehr gut und bringen für mich Leichtigkeit mit sich.

Mir gefällt die Shindou-online-Verbindung sehr gut. Bei mir kommen die Anleitungen sehr anschaulich an.

Es macht schlicht Spass.


Petra M, Feldenkraislehrerin  5.1.2021

Ich komme mehr zur Ruhe – einerseits direkt und andererseits auch zunehmend leichter wenn ich „in Unruhe geraten bin“.

Dazu gehört auch für mich, dass ich schneller bemerke, dass das, womit ich mich und bisweilen andere in Unruhe versetze, Gedanken sind und ich die öfter / leichter mal Gedanken sein lassen kann, ohne hinterher zu forschen , dementieren oder beweisen zu müssen….

Ich finde es auch schön und hilfreich, gemeinsam dranzubleiben.

Wenn ich freundlich bin mit mir selbst und Anderen, fühle ich mich deutlich wohler – Die Praxis hilft mir dabei.

Und dann gibt es immer mal diese „grundlose“ tiefe Freude und Verbundenheit.

( DAS IST SO!!! )

Meine Atmung ist freier.

Manchmal wird mir trotz Kälte sehr warm – sogar die Hände und Füße.

 


Beate B., Psychiatrie – Krankenschwester  5.1.2021

Mit meiner COPD tut es so gut, das Atmen gelernt zu haben. Mir scheint, dass ich besser Luft bekomme. Die Missempfindungen in den Zehen sind deutlich weniger. Manchmal denke ich, dass es irgendwie einen Trick gibt, bzw., daß ichs nicht ganz richtig mache, das Ausatmen meine ich. Bei dir hört sich s anders an. Das mit der Webseite ist prima


Ingrid M., Psychotherapeutin  7.1.2021

Ich kenne Denise und ihre Shindou-Arbeit schon seit einigen Jahren und nehme regelmäßig an den Gruppenabenden (zur Zeit nur online) teil. Grundsätzlich würde ich sagen, die Shindou-Übungen bringen den Menschen tief in Kontakt mit sich selbst, körperlich und seelisch. Sie lassen Energie sanft wieder fließen, beruhigen, stärken die Präsenz und können dabei unterstützen, Blockaden zu lösen und unbewusste Abwehr zu öffnen, Emotionen können sich lösen.
Ich konnte und kann die Übungen jetzt gerade in einer persönlichen Umbruchsituation für mich auch nutzen, um alte, inzwischen destruktive Lebensmuster loszulassen und mit neuer klarer Lebensenergie weiter zu machen. Das passt sehr gut zu den Themen Reinigung und Klärung zum Jahreswechsel.